Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Nico Brandt, Monschauer Str. 16, 40549 Düsseldorf (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Performance-Marketing-Leistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber auf monatlicher Basis folgende Leistungen, soweit im individuellen Vertrag vereinbart:
Der genaue Leistungsumfang sowie die vertraglich garantierte Anzahl an Leads pro Monat werden im individuellen Vertrag schriftlich festgehalten.
Ein Vertrag kommt durch die schriftliche oder digitale Unterzeichnung des individuellen Auftragsvertrages durch beide Parteien zustande. Die vorliegenden AGB werden damit automatisch Vertragsbestandteil.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
Die Vergütung erfolgt als monatliche Pauschale in der im individuellen Vertrag festgelegten Höhe. Die Pauschale ist jeweils zum Jahrestag des Vertragsbeginns fällig – beginnt die Zusammenarbeit beispielsweise am 16. eines Monats, wird monatlich am 16. abgerechnet.
Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber am jeweiligen Abrechnungstag eine Rechnung aus. Diese ist innerhalb von 5 Werktagen nach Rechnungsstellung per Überweisung zu begleichen.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die laufenden Leistungen bis zum Eingang der vollständigen Zahlung auszusetzen. Gesetzliche Verzugszinsen bleiben vorbehalten.
Werbebudgets (z.B. für Meta Ads oder Google Ads) sind nicht in der Pauschale enthalten und werden vom Auftraggeber direkt an die jeweiligen Plattformen gezahlt, sofern nicht anders vereinbart.
Der Auftragnehmer garantiert dem Auftraggeber die Generierung einer im individuellen Vertrag schriftlich festgelegten Mindestanzahl an qualifizierten Leads pro Monat (nachfolgend „garantierte Lead-Anzahl").
Wird die garantierte Lead-Anzahl in einem Abrechnungsmonat nicht erreicht, wird die monatliche Pauschale anteilig erstattet. Die Erstattung berechnet sich wie folgt:
Erstattungsbetrag = (fehlende Leads ÷ garantierte Lead-Anzahl) × monatliche Pauschale
Die Erstattung erfolgt wahlweise durch Verrechnung mit der Folgerechnung oder durch Rücküberweisung innerhalb von 14 Tagen nach Ende des betreffenden Abrechnungsmonats.
Als qualifizierter Lead gilt eine Anfrage, die die im individuellen Vertrag definierten Qualifikationskriterien erfüllt. Anfragen, die aufgrund falscher oder unvollständiger Angaben durch den Interessenten nicht weiterverfolgt werden können, gelten nicht als qualifizierte Leads.
Die Garantie setzt voraus, dass der Auftraggeber seinen vertraglichen Mitwirkungspflichten (siehe § 6) vollständig nachkommt und das vereinbarte Werbebudget auf den Plattformen bereitgestellt ist.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer bei der Leistungserbringung angemessen zu unterstützen. Dazu gehören insbesondere:
Verzögerungen, die auf mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, entbinden den Auftragnehmer von der Lead-Garantie für den betreffenden Zeitraum.
Alle vom Auftragnehmer erstellten Funnels (Landingpages), Kampagnenmaterialien, Texte, Grafiken und sonstigen Arbeitsergebnisse verbleiben nach Vertragsende im Eigentum des Auftraggebers, sofern diese vollständig bezahlt wurden.
Der Auftragnehmer behält das Recht, die erbrachten Leistungen zu Referenzzwecken zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
Zugänge zu Drittplattformen (z.B. Meta Business Manager, Google Ads), die im Rahmen der Zusammenarbeit genutzt werden, verbleiben beim Auftraggeber. Der Auftragnehmer erhält lediglich die für die Leistungserbringung notwendigen Zugriffsrechte.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit, sofern im individuellen Vertrag keine Mindestlaufzeit festgelegt ist. Eine Mindestlaufzeit kann vereinbart werden, wenn dies für die Qualität und den Erfolg der Kampagne fachlich erforderlich ist.
Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich (per E-Mail oder Brief) gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit mehr als einer Monatsrate in Zahlungsverzug gerät.
Nach Vertragsende werden alle Zugriffsrechte des Auftragnehmers auf Konten und Plattformen des Auftraggebers unverzüglich aufgehoben.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für bestimmte Umsatz- oder Abschlussergebnisse des Auftraggebers. Der Erfolg von Marketingmaßnahmen hängt von einer Vielzahl externer Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen (z.B. Marktlage, Angebotspreis, Vertriebsqualität des Auftraggebers).
Für Änderungen der Richtlinien und Algorithmen von Drittplattformen (Meta, Google u.a.) sowie daraus resultierende Leistungseinschränkungen übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei – insbesondere Geschäftsdaten, Strategien, Kampagnenergebnisse und Kundendaten – vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertrages für einen Zeitraum von 2 Jahren fort.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit der DSGVO. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten Dritter (z.B. Leads) im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Düsseldorf, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
Stand: Mai 2026 · Nico Brandt Performance Marketing, Monschauer Str. 16, 40549 Düsseldorf